Die PCC-Rolle
Die Prozesskoordination (PCC) steuert alle Fälle von der Anfrage bis zum Abschluss — Triage, Matching, Terminierung und die Übersicht über Kapazität und Aufgaben.
Eingang & Triage
Der „Eingang“ ist die operative Steuerung: neue Anfragen, zu prüfende Fälle, zurückgestellte Fälle und anstehende Fristen/SLAs in einer 9-Felder-Sicht. Von hier aus bewegt die PCC einen Fall durch seine Status (Anfrage erhalten → Formular eingereicht → Warteliste → KÜG-Antrag → Coaching aktiv → Abschluss).
Fälle
Unter „Fälle“ liegt die vollständige, rechtsträger-gefilterte Fallliste (Administratoren und PCC sehen alle im Scope). Ein Fall bündelt Familie/Klientensystem (tokenisiert), Netzwerkkarte, Sitzungen, Ziele, Order-Flow (Finanzierung, z. B. KÜG) und Berichte.

Coach-Matching
Erreicht ein Fall die passende Phase (Warteliste, Offerte, KÜG-Antrag), bewertet der Matching-Agent geeignete Coaches anhand von Kapazität, Geografie, Verfügbarkeit, Sprachen, Fähigkeiten und Präferenzen und legt der PCC einen Vorschlag vor.
Erstgespräch terminieren
Das Erstgespräch wird als echte Sitzung angelegt. Ist MS Graph konfiguriert, bucht namboOS den Termin direkt im Kalender (inkl. Teams-Link); andernfalls wird die vereinbarte Zeit am Fall festgehalten. Reisezeit und Verkehrsmittel lassen sich berücksichtigen.
Kapazität im Überblick
Die Kapazitätssicht zeigt für die Coaches des Rechtsträgers die gebundenen Kalenderstunden und die geplante-gegen-tatsächliche Auslastung — als Grundlage für faire Zuteilung.

Administrative Koordination
Die PCC arbeitet eng mit der Administration zusammen: Aufgaben werden zugewiesen, kommentiert und über das Tier-Modell gesteuert. Agenten-erzeugte Hinweise (Einwilligungen, Kinderschutz/Vorkommnisse) landen als Tier-B-Aufgaben zur Bestätigung.